Desinfektion von Oberflächen durch Sprühnebel: Vorteile und Einschränkungen
Die als „D.S.V.A.“ bezeichnete Desinfektion von Oberflächen durch Luftverteilung wird häufig zur Eindämmung mikrobieller Kontaminationen eingesetzt. Diese Technik kommt insbesondere in pharmazeutischen Labors und Reinräumen zum Einsatz.
Wie funktioniert sie und wo liegen ihre Grenzen? Gibt es eine vorteilhafte Alternative? Alle Antworten erhalten Sie bei Photoclean, dem Spezialisten für die mikrobiologische und chemische Luftdekontamination.
Wie läuft die D.S.V.A. ab?
Bei dieser Methode zur Flächendesinfektion wird ein Desinfektionsmittel mithilfe einer Maschine in den Raum versprüht. Mit der D.S.V.A. lassen sich Raumluft, Boden, Wände und Decke sowie Oberflächen und Geräte in einem einzigen Arbeitsgang behandeln. Sie kann vorbeugend oder kurativ, allein oder im Anschluss an eine manuelle Reinigung der Oberflächen durchgeführt werden.
Die Luftdekontamination erfolgt ebenfalls sehr häufig durch Vernebelung – ein Druckluftgerät sprüht das Desinfektionsmittel in den hermetisch abgeschlossenen Raum. Eine weitere gängige Methode ist die Begasung – dabei wird ein Gas in den Raum eingeleitet, das dort für eine bestimmte Zeit einwirkt und anschließend wieder abgeführt wird. Beide Verfahren sind wirksam gegen schädliche Mikroorganismen (Schimmelpilze, Bakterien usw.).
Die Desinfektion über die Luft weist eine ausreichende Wirksamkeit auf, um einen Reinraum betriebsbereit zu machen oder den Betrieb wieder aufzunehmen. Sie hat jedoch einen wesentlichen Nachteil: Sie muss zwingend ohne Anwesenheit von Personen erfolgen. Aus dieser Einschränkung ergibt sich: Sobald das Personal die Räumlichkeiten wieder betritt, ist eine Kontamination erneut möglich.
Schließlich ist es beispielsweise in der Lebensmittelindustrie unmöglich, chemische Mittel zur Desinfektion der Luft und der Oberflächen einzusetzen, ohne die Produkte und Personen aus den Räumlichkeiten zu entfernen.
Welche Alternative gibt es zur Desinfektion durch Vernebelung oder Begasung?
Unabhängig davon, welche Technik zur Dekontamination von Oberflächen eingesetzt wird (Begasung, Vernebelung, D.S.V.A.), bleibt das zentrale Problem dasselbe: Sobald die Räumlichkeiten wieder genutzt werden, ist das bakteriologische Risiko erneut sehr real.
Um diesem Nachteil entgegenzuwirken, hat Photoclean, ein auf Luftqualität am Arbeitsplatz spezialisiertes Unternehmen, eine innovative Lösung entwickelt, die das Problem löst. Wir sind von einer einfachen Feststellung ausgegangen: Die D.S.V.A. behandelt zwar Oberflächen und Luft, jedoch nur punktuell. Die Idee bestand daher darin, ein Verfahren zur kontinuierlichen Luftdekontamination zu finden.
Wir haben ein System zur Luftdesinfektion mittels UV-C-Strahlen und eines patentierten Mediums entwickelt. Durch die Kombination dieser beiden Elemente ist uns ein Verfahren gelungen:
- wirkt gegen nahezu alle unerwünschten Mikroorganismen;
- energieeffizient, da nur ein minimaler Druckverlust entsteht;
- dauerhaft wirksam, ohne Auswirkungen auf Ihren Betriebsablauf;
- kann in Anwesenheit von Personal und Produkten eingesetzt werden;
- ohne Freisetzung von Chemikalien in die Luft.
Die von uns angebotenen Lösungen zur Luftdesinfektion eignen sich besonders für Räumlichkeiten, in denen eine lückenlose Kontrolle der mikrobiologischen Kontamination erforderlich ist. Darüber hinaus bietet unsere Technologie den Vorteil, dass sie auch gegen VOCs (flüchtige organische Verbindungen) sowie gegen geruchsverursachende Toxine wirkt.
Diese Vielseitigkeit macht die UV-Desinfektion der Luft für alle Industriezweige besonders interessant, vom medizinischen Bereich bis hin zur Lebensmittelindustrie.
